Bereits zum dritten Mal durfte ich mir bei Blogg dein Buch ein Rezensionexemplar bestellen. Unter den verschiedensten Titeln suchte ich mir diesmal "Titanic - Das Schiff, Der Untergang, Die Legenden" vom Verlag C.H. Beck
. Hierbei handelt es sich nicht um einen Roman rund um die Titanic
sondern um die Hintergründe des tragischen Schicksals der Titanic die am
15. April 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg sank und mehr als
1500 Menschen mit in den Tod riss. Mittlerweile jährt sich der Untergang
dieses Jahr zum 100ten Mal und bald wird wieder auf alles Sendern alles
mögliche an Filmen und Dokumentationen gezeigt werden was das Archiv
hergibt. Auch wird dieses Jahr der Hollywood Streifen Titanic von James
Cameron in 3D erneut in die Kinos kommen. Ein Grund mehr also sich mal
genauer mit dem Schicksal der Titanic zu beschäftigen.
Linda Maria Koldau rollt in ihrem glänzend geschriebenen Buch den
Fall „Titanic“ neu auf. Sie erklärt anschaulich, was wir über den
Luxusdampfer, seine Passagiere, die Umstände des Untergangs und das
Wrack wissen und macht deutlich, warum die Katastrophe so viele
anrührende Geschichten rund um Liebe und Tod hervorgebracht hat.
Montag, 15. April 1912, 2 Uhr 18: Die Titanic zerbricht drei Stunden
nach der Kollision mit einem Eisberg und sinkt. Nur rund 700 der 2200
Passagiere überleben. Die Umstände der Katastrophe werden aus
Haftunggründen verschleiert, Legenden überdecken schnell das wahre
Geschehen. Linda Maria Koldau hat die Dokumente über den Untergang neu
gesichtet. Sie versteht es meisterhaft, die letzten Stunden auf dem
schwimmenden Luxushotel lebendig werden zu lassen und dabei zu zeigen,
welche realen Anknüpfungspunkte Legenden, Filme und Romane zur Titanic
genutzt haben. So entsteht über den Tatsachenbericht hinaus eine
eindrucksvolle Kulturgeschichte der Schifffahrtkatastrophe, die bis in
unsere Gegenwart reicht.
Dieses Buch ist
ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe es genau wie bei Filmen hinter die
Kulissen zu schauen und zu sehen wie etwas entstand, wer war dran
beteiligt und wie wirkte es sich aus.
Am Anfang wird erstmal damit
aufgeräumt, das Titanic das schwerste Schiffsunglück aller Zeiten ist.
Niemand erwähnt in dieser Statistik die Fähre Dona Paz bei deren
Untergang knapp 4400 Passagiere starben oder die Verluste die durch
Kriegsschiffen entstanden und als Kollateralschaden gelten. Was aber ist
der Mythos hinter der Titanic? Sind es die vielen Filme oder Romane die
dazu rauskamen? Oder ist es einfach schlicht der Hochmut der von der
Reederei, der "White Star Line" die nur die Hälfte der Rettungsboote an
Bord hat nehmen lassen damit es schöner aussieht oder liegt es an der
Besatzung die teilweise nur 20 Mann in die Rettungsboote zu Wasser
gelassen haben obwohl in einem Rettungsboot wesentlich mehr Passagiere
gepasst hätten? Der Mythos der Titanic liegt auch an den
Verschleiherungen die nach und nach ans Tageslicht kamen und damit die
den Mythos lebendig machten.
Das Buch liest sich
einfach Klasse. Es ist übersichtlich geschrieben und einheitlich
gegliedert. Auf einen Blick hat man alles was man sucht. Ob man sich nur
über die Reederei informieren will oder wie die Kollision mit dem
Eisberg passierte. In jedem Kapitel wird nur über das angegebene Thema
erzählt und macht es so nur noch interessanter, da unheimlich viel an
Informationen preisgegeben wird die man so noch nie vorher gelesen
hatte. Die Autorin schreibt sachlich aber auch informativ und auch nach
vielen Fakten und Zahlen wird man des Lesens dieses Tatsachenberichts
nicht müde.
Ich bin begeistert von diesem Buch und vergebe ganze 5 Punkte.
Dienstag, 12. Juni 2012
Lucy die Leseratte liest heute: Sternhagelglücklich von Chrustoph Koch
Bei Blogg dein Buch durfte
ich diesen Monat mir wieder ein Buch aussuchen über das ich eine kleine
Rezension schreiben darf. Diesmal fiel meine Wahl auf
"Sternhagelglücklich" von Christoph Koch und dem Blanvalet Verlag. Alleine der Titel machte mich schon neugierig auf das Buch. Aber um was gehts hier? Ein kleiner Einblick auf den Klappentext:
Auf der Suche nach dem großen kleinen Glück
Glück kann man nicht kaufen, aber finden …
Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich?
Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Christoph Koch hat 1 Jahr lang versucht der glücklichste Mensch der Welt zu werden. Dabei stellte er sich die Fragen, die sich jeder ab und zu vielleicht mal stellt. Kann man Glück finden wenn man nur lang genug danach sucht? Kann man von anderen zum Glück gezwungen werden? Kann man Glück kaufen? Bedeutet das neue IPad Glück oder ist Glück dem Obdachlosen unten an der Ecke einen Euro ind die Hand zu drücken ? Diese und viele andere lustige Fragen werden in 12 Monaten unterteilt gefragt und teilweise sehr amüsant beantwortet. Manchmal aber wird Chrstoph Koch auch nachdenklich, wenn er überlegt ob ein Lottogewinn auf Dauer wirklich glücklich macht oder es doch eher kurzfristiger Natur ist. Interessant sind auch die Selbstversuche die er gestartet hatte, wie zBsp. 1 Monat lang jedem der nach einem Euro fragt oder allgemein die Hand für eine Gabe hochhält, etwas zu geben. Ärmer an Geld aber reicher an gutem Gewissen und glücklich anderen geholfen zu haben ist Christoph Koch nach diesem ersten Monat.
Sehr inspiriert haben mich auch die 10 Glücksmomente die er nach jedem Monat aufschrieb und bei denen ich oft innerlich genickt habe und dachte, recht hat er, das ist eigentlich ein Glücksmoment auch wenn man ihn im ersten Augenblick gar nicht als solchen wahrnimmt.
Fazit: Das Buch ist eine nette Lektüre welches einem erfolgreiche Hinweise gibt wie man das persönliche Glück finden kann, auch wenn das für jeden natürlich etwas anderes bedeutet. Es ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. An keiner Stelle im Buch habe ich mich gelangweilt oder mal ein paar Seiten vorgeblättert, weil es nicht schnell genug vorwärts ging. Das Buch hab ich schnell durchgelesen und finde es sehr gelungen. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Auf der Suche nach dem großen kleinen Glück
Glück kann man nicht kaufen, aber finden …
Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich?
Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Christoph Koch hat 1 Jahr lang versucht der glücklichste Mensch der Welt zu werden. Dabei stellte er sich die Fragen, die sich jeder ab und zu vielleicht mal stellt. Kann man Glück finden wenn man nur lang genug danach sucht? Kann man von anderen zum Glück gezwungen werden? Kann man Glück kaufen? Bedeutet das neue IPad Glück oder ist Glück dem Obdachlosen unten an der Ecke einen Euro ind die Hand zu drücken ? Diese und viele andere lustige Fragen werden in 12 Monaten unterteilt gefragt und teilweise sehr amüsant beantwortet. Manchmal aber wird Chrstoph Koch auch nachdenklich, wenn er überlegt ob ein Lottogewinn auf Dauer wirklich glücklich macht oder es doch eher kurzfristiger Natur ist. Interessant sind auch die Selbstversuche die er gestartet hatte, wie zBsp. 1 Monat lang jedem der nach einem Euro fragt oder allgemein die Hand für eine Gabe hochhält, etwas zu geben. Ärmer an Geld aber reicher an gutem Gewissen und glücklich anderen geholfen zu haben ist Christoph Koch nach diesem ersten Monat.
Sehr inspiriert haben mich auch die 10 Glücksmomente die er nach jedem Monat aufschrieb und bei denen ich oft innerlich genickt habe und dachte, recht hat er, das ist eigentlich ein Glücksmoment auch wenn man ihn im ersten Augenblick gar nicht als solchen wahrnimmt.
Fazit: Das Buch ist eine nette Lektüre welches einem erfolgreiche Hinweise gibt wie man das persönliche Glück finden kann, auch wenn das für jeden natürlich etwas anderes bedeutet. Es ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. An keiner Stelle im Buch habe ich mich gelangweilt oder mal ein paar Seiten vorgeblättert, weil es nicht schnell genug vorwärts ging. Das Buch hab ich schnell durchgelesen und finde es sehr gelungen. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Eure Lucy
Sonntag, 4. März 2012
Martin Lagoda "Gäste-Austreibung"
Es ist wieder soweit, ich durfte wieder bei Blogg dein Buch, mir ein Buch aussuchen--Gäste-Austreibung von Martin Lagoda vom Schardt Verlag und dann meine Meinung darüber äußern. Aber diesmal muss ich sagen, lag mir das Buch schwer im Magen. In Ermangelung eines anderen Buches entschied ich mich für dieses und hoffte das es eine leichte und lustige Lektüre für Zwischendurch sein würde.
Klar handelt es sich hier um eine Satire, das sollte man beim lesen des
Buches nicht vergessen. Aber ich geben diesem Buch nur 2 Sterne, da ich
es einfach auch sehr schwierig zu lesen fand.
Um was gehts in dem Buch eigentlich? Dazu einmal der Klappentext:
Gastgeber erliegen oft einem beglückenden Rausch. Sie freuen sich aufs
Einkaufen, Kochen, Tischdekorieren und einen schönen Abend. Vor allem
aber auf ihre Gäste. Doch was ist, wenn der Gast zum Albtraum wird und
aus dem anfänglichen Hochgefühl ein Martyrium?
Endlich da: Ein Ratgeber für gequälte Gastgeber! Martin Lagoda, Ex-Chefredakteur von „essen & trinken“, hat eine bitterböse Satire auf das Verköstigen von Gästen in den eigenen vier Wänden geschrieben. In seinem Buch „Gäste-Austreibung. Ein Crashkurs für gequälte Gastgeber“ schlägt er sich ganz auf die Seite der Gastgeber, die sich vor ihren ungebetenen Gästen nicht mehr retten können.
Endlich da: Ein Ratgeber für gequälte Gastgeber! Martin Lagoda, Ex-Chefredakteur von „essen & trinken“, hat eine bitterböse Satire auf das Verköstigen von Gästen in den eigenen vier Wänden geschrieben. In seinem Buch „Gäste-Austreibung. Ein Crashkurs für gequälte Gastgeber“ schlägt er sich ganz auf die Seite der Gastgeber, die sich vor ihren ungebetenen Gästen nicht mehr retten können.
Nun ja, es hört sich auf alle Fälle lustig an. Ein Ratgeber in 6
Lektionen sollte es sein. Also las ich fröhlich drauf los und war schon
nach den ersten Seiten bedient. Da wird zwar fröhlich über die
Eigenarten verschiedener Gäste hergezogen und wie man ein besonderes
(schreckliches) Erlebnis zelebriert um seine Gäste wieder loszuwerden.
Aber alles so krampfhaft schlecht komisch geschrieben, das beim Lesen
einem die Lust am weiterlesen verging. Da wird am Beispiel eines
russischen Abends erklärt, wie man seine Gäste erfolgreich den kommenden
Abend schmackhaft macht. Zbsp. mit Sprüchen ála: "Wolga se reinlasse? "
oder "Der Stör, der Stör der hat es schwör" an der Wand oder
ungewaschenen Pferdedecken die man im Raum verteilen solle damit alles
so richtig russisch ist....nunja, so richtig klischeehaft und ab da viel
es mir dann leider schwer, überhaupt weiterzulesen.
Dieser Humor war leider überhaupt nicht der Meinige. Aber da ich ja eine
vernünftige Rezension liefern sollte, qälte ich mich durch diese Buch,
aber leider wurde es nicht besser. Da wird mit so plumpen Klischees um
sich geschmissen, das ein beim Lesen die Pulsadern puckern. Das einzigst
Gute was ich diesem Buch abgewinnen kann, sind die Rezepte am Ende des
Buches. Diese wurden im laufe des Lesens im Buch erwähnt und sind laut
Autor allesamt nachkochbar.Obwohl ich gebackene Wolfsspinnen oder
Spaghetti mit Mehlwürmern meinen Gästen niemals vorsetzen würde, sind
einige Rezepte dann doch schmackhaft, jedenfalls vom lesen nach.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Blogg dein Buch: Die Schwestern von Sunneck
Seit kurzer Zeit darf auch ich Mitglied bei "Blogg dein Buch"
sein. Dort kann man sich in regelmässigen Abständen ein Buch aussuchen
und bekommt dieses dann nach Hause geschickt. Dann liest man es und
schreibt darüber eine Rezension. Na das sollte für mich Leserate kein
Problem sein. Da ich seit einiger Zeit eine Schwäche für Historische
Romane habe, entschied ich mich für "Die Schwestern von Sunneck" von
Martina Frey vom Dryas Verlag.
Kurzbeschreibung:
Wiesbaden / Mainz 1242
Die Schwestern Jonata und Roberta leben auf Burg Sunneck, einem kleinen Anwesen in der Nähe von Wiesbaden. Ihr Vater hält sich aus allen Streitigkeiten und politischen Machenschaften zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes heraus. So wird die kleine Burg im Rambachtal von der großen Politik übersehen und ihre Bewohner führen ein friedliches Leben – bis ein Heer marodierender Ritter die Burg überfällt.
Der Burgherr wird getötet, die Frauen gefangen genommen. Ihre einzige Hoffnung ist Lorentz, Herold des Mainzer Erzbischofs und Jonatas Verlobter. Mit ihm werden die Schwestern in einen Strudel aus politischen Intrigen gezogen und müssen kämpfen – um ihr Leben, ihre Freiheit und die Liebe.
Am Anfang hatte ich arge Schwierigkeiten mich in diesem Buch zurechtzufinden. Da ich vorher innerhalb kürzester Zeit alle 4 Bände der Hebammen Saga von Sabine Ebert durchgelesen hatte, habe ich mich wohl zu sehr an diesen Schreibstil und ihre Liebe zum Ausschmücken von Personen oder Umgebungen gewöhnt.
Dieses fehlte mir alles am Anfang. Ich quälte mich durch die ersten Seiten und fand die Geschichte nun überhaupt nicht spannend. Mir fehlte es an ausreichend Ausschmückung des Alltages auf der Burg, wie die einzelnen Leute angezogen waren, was sie genau machten. Oft hatte ich das Gefühl das historische Daten einfach schnell eingefügt wurden. Da wurde dann schnell ein Satz erzählt als dies und jenes passierte und fertig war man. Dort fehlte es mir auch an Hintergrundinformationen. Warum ist dieses und jenes passiert? Wer war dabei, wie wirkte es sich auf diese und jene aus. Auch fand ich die gesprochenen Sätze nicht unbedingt "Mittelalter" verdächtigt. Gab es damals schon das wort "Schlampe" ? Oder wurde zu der Zeit das Bett schon Bett und nicht mehr Bettstatt genannt? Fragen über Fragen. Relativ noch am Anfang des Buches gab es etliche Seiten die größtenteils die Geanken der Jonata von Sunneck wiedergeben. Dies fand ich ziemlich langweilig zu lesen. Irgendwann fing ich an ein paar Seiten zu überspringen und begann wieder zu lesen bei etwas interessanteren.
Dann jedoch in der Mitte des Buches fing es langsam an spannend zu werden. Es gab dramatische Wendungen und Ereignisse die man so nicht erwartet hatte. Nun war es um mich geschehen und ich las in jeder freien Minute und wollte nun unbedingt lesen wie es mit Jonata und ihrem Verlobten Lorentz weitergeht. Würde Ulrich, der die Burg ihres Vater erobert hatte und sie gefangen hielt, sie gegen ihren Willen heiraten? Würde Jonata einwilligen um ihre Schwester in Sicherheit zu wiegen? Wie reagiert Lorentz wenn er erfährt das Jonata Ulrich heiraten soll?
Ab dort baut sich der Spannungsbogen schnell auf und die Ereignisse überschlagen sich. Es geht Schlag auf Schlag und man kaum sagen was wohl als nächstes passieren wird.
Alles in allem ein gelungenes Buch wenn man über den Anfang hinwegschaut der sich zieht wie Gummi. Aber für ein Erstlingswerk finde ich es gut gelungen und ich gebe ein "Lesenswert" oder auch 3 Sterne.
Kurzbeschreibung:
Wiesbaden / Mainz 1242
Die Schwestern Jonata und Roberta leben auf Burg Sunneck, einem kleinen Anwesen in der Nähe von Wiesbaden. Ihr Vater hält sich aus allen Streitigkeiten und politischen Machenschaften zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes heraus. So wird die kleine Burg im Rambachtal von der großen Politik übersehen und ihre Bewohner führen ein friedliches Leben – bis ein Heer marodierender Ritter die Burg überfällt.
Der Burgherr wird getötet, die Frauen gefangen genommen. Ihre einzige Hoffnung ist Lorentz, Herold des Mainzer Erzbischofs und Jonatas Verlobter. Mit ihm werden die Schwestern in einen Strudel aus politischen Intrigen gezogen und müssen kämpfen – um ihr Leben, ihre Freiheit und die Liebe.
Am Anfang hatte ich arge Schwierigkeiten mich in diesem Buch zurechtzufinden. Da ich vorher innerhalb kürzester Zeit alle 4 Bände der Hebammen Saga von Sabine Ebert durchgelesen hatte, habe ich mich wohl zu sehr an diesen Schreibstil und ihre Liebe zum Ausschmücken von Personen oder Umgebungen gewöhnt.
Dieses fehlte mir alles am Anfang. Ich quälte mich durch die ersten Seiten und fand die Geschichte nun überhaupt nicht spannend. Mir fehlte es an ausreichend Ausschmückung des Alltages auf der Burg, wie die einzelnen Leute angezogen waren, was sie genau machten. Oft hatte ich das Gefühl das historische Daten einfach schnell eingefügt wurden. Da wurde dann schnell ein Satz erzählt als dies und jenes passierte und fertig war man. Dort fehlte es mir auch an Hintergrundinformationen. Warum ist dieses und jenes passiert? Wer war dabei, wie wirkte es sich auf diese und jene aus. Auch fand ich die gesprochenen Sätze nicht unbedingt "Mittelalter" verdächtigt. Gab es damals schon das wort "Schlampe" ? Oder wurde zu der Zeit das Bett schon Bett und nicht mehr Bettstatt genannt? Fragen über Fragen. Relativ noch am Anfang des Buches gab es etliche Seiten die größtenteils die Geanken der Jonata von Sunneck wiedergeben. Dies fand ich ziemlich langweilig zu lesen. Irgendwann fing ich an ein paar Seiten zu überspringen und begann wieder zu lesen bei etwas interessanteren.
Dann jedoch in der Mitte des Buches fing es langsam an spannend zu werden. Es gab dramatische Wendungen und Ereignisse die man so nicht erwartet hatte. Nun war es um mich geschehen und ich las in jeder freien Minute und wollte nun unbedingt lesen wie es mit Jonata und ihrem Verlobten Lorentz weitergeht. Würde Ulrich, der die Burg ihres Vater erobert hatte und sie gefangen hielt, sie gegen ihren Willen heiraten? Würde Jonata einwilligen um ihre Schwester in Sicherheit zu wiegen? Wie reagiert Lorentz wenn er erfährt das Jonata Ulrich heiraten soll?
Ab dort baut sich der Spannungsbogen schnell auf und die Ereignisse überschlagen sich. Es geht Schlag auf Schlag und man kaum sagen was wohl als nächstes passieren wird.
Alles in allem ein gelungenes Buch wenn man über den Anfang hinwegschaut der sich zieht wie Gummi. Aber für ein Erstlingswerk finde ich es gut gelungen und ich gebe ein "Lesenswert" oder auch 3 Sterne.
Montag, 31. Oktober 2011
Sabine Ebert: Der Traum der Hebamme
Gerade bin ich mit dem letzten Teil der Hebammen Saga von Sabine Ebert fertig geworden und muss sagen . Super! Dank meinem Mann bin ich erst auf die Historische Schiene gekommen und habe zaghaft die ersten dünnen Mittelalter Büchlein gelesen. Und durch einen Urlaub bei Freunden fielen mir die ersten beiden Bände der Hebammen Saga in die Hände.
Worum gehts eigentlich in den Büchern?
Im Grunde genommen dreht sich alles um Marthe. Marthe flieht von Hof des Königs weil dessen Sohn totgeboren wurde und der König ihr die Schuld gibt. In ihrer Not schließt sie sich einer Gruppe Reisenden an. Dort lernt sie auch ihren späteren Gemahl kennen und sie gründen eine kleine Siedlung namens "Christiansdorf" welche später Freiburg heißen wird. Kurze Zeit später wird in diesem kleinen unscheinbaren Dorf ein reiches Silbervorkommen entdeckt. Dies lockt natürlich dann wieder allerhand schmierige Gestalten an die um alles in der Welt von dem Silber abhaben wollen.
So zieht sich die Geschichte von Marthe durch insgesamt 5 Bände. Und ein Buch ist fesselnder als das andere. Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Auch wenn ich jetzt traurig bin und keine Geschichten mehr von Marthe lesen kann.
Und dies nun ist das letzte Buch der Saga:
Der Traum der Hebamme
Im Herbst 1191 kehren Marthes Sohn Thomas und der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, Dietrich von Weißenfels, vom Dritten Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat finden sie keinen Frieden. Sofort nach seiner Rückkehr wird Dietrich von seinem älterem Bruder Albrecht angegriffen, dem nunmehrigen Markgrafen von Meißen.
Marthe und Lukas, die nach Thüringen ins Exil getrieben worden waren, und auch einige ihrer Freiberger Verbündeten kommen nach Weißenfels, um Dietrich beizustehen. Doch angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gegner bleibt Dietrich keine andere Wahl, als ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen einzugehen. Dafür zahlt er einen hohen Preis, ebenso Marthes Tochter Clara.
Als Albrecht bei Kaiser Heinrich VI. in Ungnade fällt, will er sich in Leipzig verschanzen und das ganze Land niederbrennen. Lukas und eine Handvoll zu allem entschlossener Ritter sehen keinen anderen Weg, als das Land vom Tyrannen zu befreien. Unter Einsatz ihres Lebens gelangen sie auf die Freiberger Burg, um Albrecht zu töten. Doch alles läuft anders als geplant ...
So finden sich Thomas und Dietrich von Weißenfels 1197 erneut vor Akkon wieder. Erst der Tod des Kaisers und die Streitigkeiten um die Nachfolge auf den Thron ermöglichen es Dietrich, die Mark Meißen im Handstreich zu erobern. Mutige Weggefährten wie Lukas, Marthe und die Freiberger Schmiede helfen ihm dabei, auch wenn sie dafür ihr Leben wagen müssen.
ISBN: 9783426638378
Preis : 10,99
Seiten: 712
Worum gehts eigentlich in den Büchern?
Im Grunde genommen dreht sich alles um Marthe. Marthe flieht von Hof des Königs weil dessen Sohn totgeboren wurde und der König ihr die Schuld gibt. In ihrer Not schließt sie sich einer Gruppe Reisenden an. Dort lernt sie auch ihren späteren Gemahl kennen und sie gründen eine kleine Siedlung namens "Christiansdorf" welche später Freiburg heißen wird. Kurze Zeit später wird in diesem kleinen unscheinbaren Dorf ein reiches Silbervorkommen entdeckt. Dies lockt natürlich dann wieder allerhand schmierige Gestalten an die um alles in der Welt von dem Silber abhaben wollen.
So zieht sich die Geschichte von Marthe durch insgesamt 5 Bände. Und ein Buch ist fesselnder als das andere. Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Auch wenn ich jetzt traurig bin und keine Geschichten mehr von Marthe lesen kann.
Und dies nun ist das letzte Buch der Saga:
Der Traum der Hebamme
Im Herbst 1191 kehren Marthes Sohn Thomas und der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, Dietrich von Weißenfels, vom Dritten Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat finden sie keinen Frieden. Sofort nach seiner Rückkehr wird Dietrich von seinem älterem Bruder Albrecht angegriffen, dem nunmehrigen Markgrafen von Meißen.
Marthe und Lukas, die nach Thüringen ins Exil getrieben worden waren, und auch einige ihrer Freiberger Verbündeten kommen nach Weißenfels, um Dietrich beizustehen. Doch angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gegner bleibt Dietrich keine andere Wahl, als ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen einzugehen. Dafür zahlt er einen hohen Preis, ebenso Marthes Tochter Clara.
Als Albrecht bei Kaiser Heinrich VI. in Ungnade fällt, will er sich in Leipzig verschanzen und das ganze Land niederbrennen. Lukas und eine Handvoll zu allem entschlossener Ritter sehen keinen anderen Weg, als das Land vom Tyrannen zu befreien. Unter Einsatz ihres Lebens gelangen sie auf die Freiberger Burg, um Albrecht zu töten. Doch alles läuft anders als geplant ...
So finden sich Thomas und Dietrich von Weißenfels 1197 erneut vor Akkon wieder. Erst der Tod des Kaisers und die Streitigkeiten um die Nachfolge auf den Thron ermöglichen es Dietrich, die Mark Meißen im Handstreich zu erobern. Mutige Weggefährten wie Lukas, Marthe und die Freiberger Schmiede helfen ihm dabei, auch wenn sie dafür ihr Leben wagen müssen.
Prädikat: Sehr lesenswert!
ISBN: 9783426638378
Preis : 10,99
Seiten: 712
Montag, 7. März 2011
Oliver Uschmann "Nicht weit vom Stamm"
Gerade am Lesen....demnächst folgt dann die Rezension. Aber soviel kann ich schon verraten, es ist echt spannend geschrieben...
Lucy - Die Leseratte
Der 1.Post
Da ich vor einigen Monaten meine Produkte-Tester Leidenschaft schon angefangen habe in einem Blog zu verarbeiten, steht heute mein neues "Baby" in den Startlöchern. Mein 1. Bücher Blog. Hier werde ich regelmässig Bücher vorstellen die ich gelesen habe und werde diese rezensieren. Solltest du Interesse an neuen Büchervorstellungen haben, dann würde ich mich freuen wenn du regelmäßiger Leser meines Blog werden würdest.
Lucy-Die Leseratte
Lucy-Die Leseratte
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